OCT-Datenintegration

Kontenmodellierung

Die Kontenmodellierung versieht die Dimension Konten mit weiteren Attributen und eine ermöglicht eine Gruppierung in einer oder mehrerer hierarchischen Strukturen.

Die Komponenten der Modellierung funktionieren unabhängig von den Fachmodellen, sie dienen dazu:

  • Planungsstrukturen für GuV / Bilanz automatisch aus einer Definitionstabelle aufzubauen

  • die Zuordnung von Standardkontenrahmen auf diese Zuordnungen zu definieren, um Daten direkte aus Buchhaltungssytemen darauf importieren zu können

Merkmale einer Kontenstruktur

  • Definition von Strukturpositionen

  • Definition von Faktoren für den Import und die Anzeige um je nach Kontext alle Werte positiv betrachten zu können

  • Definition von hierarchieunabhängigen Summenpositionen (um Größen wie Gesamtleistung, Rohertrag, Fixkosten etc. ausweisen zu können)

  • es können mehrere Strukturen erstellt werden, beispielsweise eine für HGB, eine für IFRS

Merkmale einer Zuordnung

  • Eine Zuordnung verbindet eine Kontenliste mit einer Kontenstruktur

  • Definition von Wechselkonten (Konto wechselt je nach Vorzeichen zu einer anderen Strukturposition)

  • es können mehrere Zuordnungen erstellt werden, beispielsweise eine für SKR03, eine für SKR04

  • die resultierende Zuordnung kann mit oder ohne Wechselkontendefinition genutzt werden (zwei Spalten für verschiedene JOIN Möglichkeiten)

Ergebnis der Modellierung

Das Ergebnis der Modellierung sind drei Tabellen

  • die Tabelle global.tREWE_Kontenstrukturen grafik-20241031-084411.png - ca. 80-300 Zeilen pro Struktur (materialisierte Products)

  • die Tabelle global.tREWE_KontenZuordnungsregeln - ca. 100 - 1000 Zeilen pro Zuordnung (materialisierte Products)

  • die Tabelle result.tREWE_KontenZuordnungen grafik-20241031-084516.png - ca. 20.000 Zeilen pro Zuordnung (10.000 Konten des Standardkontenrahmens mit Wechseldefinition)