OCT-Best-Practice
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DATEV-Artikel für die Generation v5.10

Neuerungen der Version v5.10 im Hinblick auf die DATEV Anbindung

  • Es wird keine Datenquelle für DATEV mehr eingerichtet

  • Es gibt einen neuen Pipeline Step DATEV Import, welcher alle Schritte umfasst

  • Es können jetzt Access Dateien (KostSt.mdb) eingelesen werden, welche in einem Blob Storage liegen - OCT muss dafür aber weiterhin lokal installiert sein

  • Es gibt nicht mehr den in v5.9 beschriebenen experimentellen Modus zur Verwendung der alten Konnektorverwaltung

  • sowohl Konnektoren, als auch Module werden über den Contentserver aus OCTBox bezogen

  • es werden im Step die logischen Mandanten ausgewählt - technische Mandanten werden automatisch erstellt

  • neue Mandanten können in der Datenbereitstelllung erst ausgewählt werden, nachdem der Datev Step einmal diese Mandanten extrahiert hat (da die Bildung technischer Mandanten auf den Exporten beruht)

  • die technischen Mandanten können jetzt in der OCT Oberfläche auf logische (kurze) Mandantennummern gemappt werden

Überblick

Der Pipelinestep “DATEV Import” bietet die Möglichkeit

  • A: direkt über KREXPORT Abfragen an DATEV zu senden und deren Ergebnisse weiter zu verabeiten

  • B: bereits manuell (bzw. über Script / OCTDatevExporter) exportieren DATEV Dateien incl. KOST Dateien vom Server Dateisystem einzulesen

    • diese manuellen Exporte können von einem Azure Blob Storage gelesen werden

    • diese manuellen Exporte können von einem lokalen Laufwerk gelesen werden

Leistungsgrenzen

  • die Inhalte der KREXPORT Abfragen sind hart codiert, weitere / andere KREXPORT Parameter können nicht aufgenommen werden

    • Workaround: Weitere Abfragen über zusätzlichen Powershell Step definieren

  • die Zieltabellen für alle KREXPORT / KOST Abfragen werden automatische per TRUNCATE / CREATE neu erstellt bei Ausführung des Steps

    • Indizierung etc. können daher nicht beeinflusst werden

    • sofern zwei identische konfigurierte DATEV Import Steps nacheinander gesbechalten werden, löscht der zweite Steps die Daten des ersten - diese müssen also vorher schon per SQL Konnektor Step etc. in andere Tabellen übertragen werden

    • sofern zwei Pipelines identische DATEV Import Steps verwenden, löschen diese sich die Tabellen auch untereinander - man muss dies beachten bei Differenzierung der Pipelines nach

      • alle Jahre laden / letzten Monat laden

      • Feste Mandanten laden / Einzelmandant aktualisieren

  • bei Verwendung von OCT WebApp Instanzen auf Azure, können keine KOST Access Datenbanken eingelesen werden (da die Azure Webapp keinen Access Treiber verfügbar hat)

    • Workaround: die Tabellen der Access Datenbank vorher per Powershell zu CSV Dateien machen

  • Es kann nur ein KOST System über den Step angebunden werden, sofern mehrere KOST Systeme existieren

    • Step zweimal anlegen und die KOST Tabellen mit anderem Namen ein zweites Mal anlegen

    • SQL Konnektor in zweiter Variante für zweites KOST System erstellen

Benötigte Module und Konnektoren

  • Modul FIN - für Zielstruktur

  • Modul FIN-DATEV - eine Pipeline mit allen notwendigen Steps, welche die Daten in selbsterzeugte Tabellen schreibt

  • Konnektor DATEV-FIN-MSSQL schreibt die Daten aus den Tabellen der Pipeline in die integration Tabellen des FIN Moduls